

Infos zum Artikel
Es war eine Rückkehr zu den Wurzeln – und das spürte man sofort. Future, Hendrix Lamar Wilburn, hatte 2024 mit We Don't Trust You und We Still Don't Trust You bereits zwei Alben auf Hochglanz veröffentlicht. Mit MIXTAPE PLUTO, erschienen im September desselben Jahres, wollte er etwas anderes zeigen: den ungefilterten Pluto.
17 Tracks, keine Features – zumindest nicht offiziell. Dark Trap, schwere 808-Bässe, kryptische Texte über Geld, Straße und das Leben zwischen Exzess und Kontrolle. Produziert hauptsächlich von Southside und Wheezy, klingt das Album wie ein Abend aus der Mitte seiner Karriere: rauer, direkter, weniger poliert als alles, was er zuvor in diesem Jahr veröffentlicht hatte.
„Teflon Don" eröffnet das Mixtape mit dem Swagger einer Figur, die Kugeln abprallen lässt. „Too Fast" samplet einen dänischen Song und macht daraus etwas komplett Eigenes. „South of France" klingt nach Urlaub in einem Leben ohne Pause. Das Closer-Stück „Lost My Dog" greift tiefer als alles andere auf der Platte.
MIXTAPE PLUTO debütierte auf Platz 1 der Billboard 200 – als dritter Future-Nummer-1-Eintrag in einem einzigen Kalenderjahr. Ein Rekord. Und ein Beweis: Hendrix lässt sich nicht in eine Schublade drängen.









