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The InfamousCover
The InfamousCover
Mobb Deep

The Infamous

2 LP
€32.99
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Infos zum Artikel

Queensbridge, Long Island City, 1994. Zwei Teenager – Havoc und Prodigy – hatten gerade ihr erstes Album versenkt, ihren ersten Plattenvertrag verloren und standen mit leeren Händen da. Was sie danach schufen, würde New York Hip-Hop für immer verändern.

Aufgenommen zwischen Januar 1994 und Februar 1995 in New York City, ist The Infamous das zweite Studioalbum von Mobb Deep – erschienen am 25. April 1995 auf Loud Records. Es war fast vollständig selbst produziert: Havoc baute die Beats allein in seiner Mutter's Wohnung in den Queensbridge Housing Projects, von wo aus er tief in Schallplatten grub. Für den zentralen Piano-Loop von „Shook Ones Pt. II" sampelte er „Fat Albert Rotunda" von Herbie Hancock aus dem Plattenarchiv seines Vaters – und verformte ein paar Noten zu einem der bedrohlichsten Beats, die Hip-Hop je produziert hat. Q-Tip von A Tribe Called Quest war als Mentor und Produzent an Bord und steuerte unter dem Namen „The Abstract" mehrere Tracks bei, darunter das eindringliche „Give Up the Goods".

Das Ergebnis ist ein Album, das klingt wie eine Nacht in einer Stadt, die keine Gnade kennt. „Survival of the Fittest" ist eine Überlebenserklärung ohne Sentimentalität. „Up North Trip" ist eine Warnung an jeden, der das Leben riskiert, das auf diesen Tracks beschrieben wird. „Eye for a Eye" vereint Nas, Raekwon und Mobb Deep in einem Vier-Wege-Schwur gegenseitiger Loyalität. Ghostface Killah erscheint auf „Right Back at You". Zusammen bilden sie ein Netzwerk aus Queensbridge-Rappern, das in dieser Dichte nie wieder existierte.

The Infamous debütierte auf Platz 15 der Billboard 200 und Platz 3 der R&B/Hip-Hop Charts. Es wurde Gold-zertifiziert, erhielt vom Magazin The Source die maximale Wertung von 5 Mics und steht auf Platz 369 von Rolling Stones Liste der 500 größten Alben aller Zeiten. „Shook Ones Pt. II" wurde 2023 bei Rock the Bells zum besten Rap-Beat aller Zeiten gewählt – mit bemerkenswertem Konsens in einer Szene, die selten einig ist. Prodigy starb am 20. Juni 2017 an den Komplikationen seiner lebenslangen Sichelzellananämie. Die Musik bleibt.


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