

locket
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Es gibt Pop-Alben, die klingen wie eine Zusammenfassung. Und dann gibt es locket. Madison Beer hat sich für ihr drittes Studioalbum, erschienen im Januar 2026, Zeit gelassen – und jede Minute davon investiert.
Nach einem Herzschmerz entstanden, navigiert das Album zwischen dunklem Synth-Pop, 90er-R&B und zarten Balladen. Beer selbst war tief in die Produktion eingebunden. 11 Songs, sorgfältig ausgewählt, bauen zusammen eine Geschichte über den Moment nach einer Liebe – das Innehalten, Sortieren und Weitermachen.
„yes baby" und „angel wings" sind unmittelbare Höhepunkte: funkige, dunkle Dancefloor-Tracks mit psychologischer Tiefe. „bad enough" ist ein Moment voller stimmlicher Kraft – ihr bisher bestes Gesangsstück. Der Mittelpunkt des Albums aber ist „bittersweet", ein Song über das gleichzeitige Existieren von Glück und Trauer in derselben Erinnerung. Das Schlussstück „nothing at all" löst sich langsam auf, bis Beers Stimme und die Elektronik ununterscheidbar werden.
Rolling Stone bezeichnete locket als kreativen Durchbruch – ein Album, das Beer endlich als vollständige Künstlerin zeigt. Ein Werk für spätnächtliche Momente, in denen man keinen Unterschied mehr spürt zwischen dem, was man fühlt, und dem, was gespielt wird.









