

Infos zum Artikel
Queen - Made In Heaven
Mit „Made In Heaven“ veröffentlichten Queen am 6. November 1995 ihr letztes Studioalbum in Originalbesetzung. Die Aufnahmen entstanden unter außergewöhnlichen und emotionalen Umständen und verleihen dem Album bis heute eine einzigartige, bittersüße Atmosphäre.
Bereits während der Arbeiten an „Innuendo“ im Jahr 1991 war Freddie Mercury schwer erkrankt. Dennoch kehrte der Sänger immer wieder in die bandeigenen Mountain Studios in Montreux zurück, um möglichst viele weitere Songs aufzunehmen und den Grundstein für ein weiteres Queen-Album zu legen.
Um möglichst viel Material festzuhalten, wich die Band von ihrer üblichen Arbeitsweise ab. Freddie Mercury nahm Gesangsspuren zu frühen Songentwürfen auf und motivierte seine Bandkollegen, weiteres Material zu schreiben. So entstanden unter anderem Titel wie „A Winter’s Tale“, „You Don’t Fool Me“ und das bewegende „Mother Love“.
Besonders emotional ist „Mother Love“, auf dem Brian May die letzte Strophe übernehmen musste, da Freddie Mercury gesundheitlich nicht mehr in der Lage war, den Song selbst vollständig einzusingen. Wenige Monate später, am 24. November 1991, verstarb der legendäre Frontmann.
Trotz des schweren Verlusts vollendeten Brian May, Roger Taylor und John Deacon die Arbeiten an den vorhandenen Aufnahmen und erfüllten damit Mercurys Wunsch nach einem weiteren Queen-Album.
„Made In Heaven“ ist eine bewegende Hommage an Freddie Mercury und zugleich ein würdiger Schlusspunkt eines der bedeutendsten Kapitel der Rockgeschichte.









